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Definitionen - Erklärungen > Die Essener
Alter Baum im Hofgarten
in Kempten i. A. /D
Unsere westlichen religiösen Schriften sind gründlich von allen erotischen und weiblichen Einflüssen "gereinigt" worden, durch zahllose unverheirateter Päpste, Priester und Mönche.
Als im Jahre 1940 in einer Höhle am Toten Meer in der Höhle von Qumran bei Jerusalem die Schriftrollen der ESSENER gefunden wurde, kam eine andere Wahrheit ans Licht, wurde jedoch von religiösen Institutionen weitgehend totgeschwiegen.
Die Gemeinschaft der Essener
Die Essener sind für uns interessant, weil sie ein Bindeglied zwischen Ost und West darstellen. Einerseits ist das neue Testament massgeblich von ihren Lehren beeinflusst, und andrerseits wissen wir, dass diese Lehren auf zentralasiatischen Quellen zurückgehen. Viele Geschichtsschreiber des Altertums sprechen von dem Essener mit grosser Hochachtung. Der römische Historiker Plinius und Philon von Alexandria berichten beispielsweise von ihrem weitreichenden Einfluss, ihrer ungewöhnlichen Weisheiten und ihrem Wissen der Heilkunst. Ihre Gemeinschaft bestanden bereits vor unserer Zeitrechnung im nahen Osten und in Ägypten, und sie pflegten enge Verbindungen mit anderen religiösen Gruppen. Ihre Lehren haben daher einen universalen Charakter und stellten damals eine Art Weltreligion dar.
Höhle in Qumran |
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Wir können annehmen, dass Jesus selbst ein Essener war oder dass er mit ihnen in enger Verbindung stand. Dies würde dann auch erklären, warum das neue Testament verschiedene Vorstellungen enthält, die mehr mit den asiatischen Religionen als mit dem Alten Testament übereinstimmen. Orthodoxe Juden lehnten damals Jesus und seine Lehre als "fremd" ab und bewirkten seine Hinrichtung. Sogar heute noch verschweigen die christlichen Kirchen die Erkenntnisse, die sich aus den Schriften der Essener ergeben. Anstatt diese aufregenden Entdeckungen zu benutzen, um die erstarrten biblischen Lehren wiederzubeleben, klammert sich die Kirche an überholte Vorstellungen.
Die Essener lebten in "Landkommunen" fernab von Dörfern und Städten. Ihr Lebensstil war einfach, und sie benutzten das Land und anderen Besitz gemeinschaftlich. Der einzelne hatte Anspruch auf ein einfaches Haus und Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Reichtum und Armut wurde als abnormal abgelehnt. Die Essener glaubten, dass alle menschlichen Bedürfnisse nach Essen, Wohnung, Kleidung usw. durch ein Leben im Einklang mit der Natur befriedigt werden können - ohne Kampf und Kriege. Diese Einstellung findet sich auch bei Jesus, aber natürlich wurden in den besitzorientierten Kreisen solche Sätze abgelehnt wie: Der Reiche kommt nicht in den Himmel, ebenso wie ein Kamel nicht durch ein Nadelöhr passt. ... folge mir, und gib deinen Besitz an die Armen ... Die Lilien auf dem Feld sorgen sich nicht um die Zukunft.