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Feng Shui > Im Haus
Das Kinderzimmer
Kinder reagieren oft sehr sensibel auf störende Einflüsse ihrer Umgebung, vor allem auf die energetischen Verhältnisse. Sie benötigen ein förderndes Umfeld mit positivem Chi.
Kinderzimmer erfüllen mehrere Aufgaben. Sie sind nicht nur Schlafzimmer, sondern auch Aufenthaltsort während des Tages und Spielzimmer mit Lernbereich, indem die Schulkinder ihren Schreibtisch haben. Daher ist eine Mindestgrösse von ca. 15 qm empfohlen. In sehr grossen, fast leeren Räumen fühlen sich Kinder allerdings ungeschützt und verloren.
Auf jeden Fall sollte das Zimmer nicht mit Möbeln und Spielsachen vollgestellt sein, um stagnierendes Chi zu verhindern. Eine übersichtliche Organisation der Einrichtung fördert die Konzentration und das klare Denken. Beengte Verhältnisse behindern die Entwicklung, denn Kinder benötigen Bewegungsfreiheit in ihrem Raum. Gibt man dem Kind den Freiraum, um ihr Zimmer selbst zu gestalten, so fühlt es sich richtig wohl und kann seine eigene Identität finden.
Beim Gestalten und Einrichten des Kinderzimmers sollten folgende Regeln gelten:
Es sollte genügend Licht haben. Einen Raum, mit möglichst viel Tageslicht wählen. Die Ausrichtung gegen Osten, Südosten oder Süden ist geeignet. So wird es am Morgen mit Energie versorgt. Das Kinderzimmer sollte sich nicht auf der Rückseite der Wohnung oder des Hauses, in der Nähe des Haupteinganges oder in der Mitte befinden.
Wichtig ist eine gute Beleuchtung. Wegen der vielseitigen Nutzung des Raumes, ist ein Dimmer zu empfehlen.
Gut sind helle und leicht wirkende Möbel.
Schlaf- und Lernbereich sollte symbolisch (optisch) getrennt sein. (Mobile; Paravant usw.) Bei der Wahl des Schreibplatzes und des Bettes den "Kraftplatz" wählen: Den Rücken zur Wand, den Blick zur Tür.
Eine helle und freundliche Einrichtung, damit keine bedrückte Atmosphäre aufkommt.
Eine umsichtige Möblierung ist im Kinderzimmer noch wichtiger, als in andern Räumen. Zu vermeiden sind Möbelstücke mit scharfen Kanten und Ecken, die geheime Pfeile auf die Kinder richten. Schränke und Tische mit Abrundungen sind auch beim Herumtoben weniger gefährlich.
Vorteilhaft ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der mitwachst. Er sollte nicht direkt vor dem Fenster aufgestellt werde (Ablenkung), aber doch so, dass genügend Tageslicht drauf fällt. Ideal wäre ein Standort, in der das Kind beim Erledigen der Hausarbeiten sowohl das Fenster, als auch die Zimmertür im Blick hat. Um den Kindern eine Sicherheit zu ermöglichen, sollte der Schreibtisch nicht in der Nähe der Türe stehen.
Das Bett hat eine günstige Position, wenn es an der Seite und am Kopfende an einer massiven Wand steht. Der Abstand zwischen Bett und Tür sowie Fenster sollte gross genug sein. Über dem Bett sollten keine störende Einrichtungsgegenstände oder Bauteile befinden. Dazu gehören unter anderem Deckenbalken, Dachschrägen, Regale und Lampen.
Es ist förderlich durch weiche Auslegeware und fröhliche Bilder, eine beruhigende Atmosphäre zu kreieren. Es sollten keine Bilder von aggressiven Monstern und ungeheuer aufgehängt werden.
Achtung auch auf Elektrosmog (TV, Computer, Stereo-Anlagen usw.)
Helle Farben wirken im Kinderzimmer anregend. Zu kräftige Farben könnten den Schlaf stören. Gedämpfte Farben wie getöntes Weiss, Hellblau oder Crème sollten vorherrschen. Die von den Jugendlichen gewählten Farben unterliegen einer schnellen, alterabhängigen Veränderung des Geschmacks.
Man sollte nicht auf grossblättrige Pflanzen verzichten, um das Chi anzuheben.
Von Zeit zu Zeit sollten alte Kleidungsstücke und kaputte und uninteressante Spielsachen entsorgt werden, um neuem Platz zu geben.
Eine Kristallkugel vor dem Fenster, verhindert das schnelle Austreten des Chì und fördert durch ihre Reflexion die Kreativität der Kinder.
Wenn das Kind häufig unkonzentriert vor den Hausaufgaben sitzt und sein eigenes Zimmer oft verlässt, ist dies ein Zeichen von schlechtem Feng Shui im Kinderzimmer.
In diesem Zimmer halten sich Kinder häufig viel länger auf, als Erwachsene in ihren Räumen, deshalb sollte es hier viel Platz geben, damit das Ch'ì ungestört zirkulieren kann. Auch Spielzeuge hemmen das Ch'ì. Wie bei allen häufig genutzten Räumen sollten Bad und Toilette weit entfernt liegen und geschlossen halten. Aber das Kinderzimmer hat noch besondere Aspekte, die zu berücksichtigen sind und meist kaum Beachtet werden. Vielfach werden Kinderzimmer in hellen, leuchtenden Farben gestrichen. Manchmal sind sie sogar grell und bunt. Das kann viele unerwünschte Wirkungen haben. Besonders dann, wenn Kinder einZimmer gemeinsam benutzen, führt diese Farbgebung zu Überaktivität und manchmal zu Streit.
Für die Ruhe am Abend sind laute, bunte Farben alles als geeignet. ( siehe Schlafzimmer) Pastelltöne würden eine bessere Wirkung ergeben. Kommen offene Regale dazu, verstärkt sich die aktivierende Wirkung der Farben noch, denn die Gegenstände in den Regalen fordern zum Spielen heraus - nicht zum Schlafen.