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Schicksal als Chance?

Definitionen - Erklärungen > Neue Zeit

Schicksal ist die Instanz, die dafür sorgt, dass der einzelne seine vorgeschriebene Bahn zieht.
Aus dem vermeintlichen Feind Schicksal wird ein Partner, der verhindert, dass wir aus eigener Trägheit uns selbst aus der Evolution ausklammern!
Je mehr ein Mensch sich weigert, bestimmte Probleme lernend zu erlösen, je mehr er auf Widerstand mit seinem Schicksal geht, um so mehr wird er nur den negativen Aspekt des Schicksals, das Leid, kennenlernen.
Leid ist lediglich die Reibung, die aus der gesetzmässigen, vorgeschriebenen Bahn und der Bewegungsrichtung des einzelnen entsteht. Leid lässt sich nur dadurch überflüssig machen, dass man sich bemüht, immer besser die eigene Bahn zu entdecken und sich freiwillig in diese Bahn einzufügen.
Nur wer lernt, sich unter das Gesetz zu stellen, wird dessen Existenz nicht mehr als Zwang erleben. Totale Freiheit erwächst nur dem, der sich in die Ordnung dieses Kosmos einfügt, so dass er selbst mit dem Gesetz verschmilzt.
Die allerdings erfordert die Überwindung des Machtanspruches des Ego. Der Machtwille ist wohl der grösste Feind des Menschen; er verpuppt sich in immer raffiniertere Gewänder.


Die Wissenschaft begann ihre Arbeit damit, die sichtbare Aussenwelt zu erforschen. Die sichtbare Welt tritt uns als Materie entgegen - dementsprechend passte die Wissenschaft ihre Arbeitsmethode den Bedingungen der Materie an. Das war sicher richtig - bleibt aber nur so lange gültig, solange man tatsächlich nur die Materie erforscht. Auch gelten die gefundenen Ergebnisse bestenfalls innerhalb der Materie.


An dieser Stelle stossen wir auf zwei grundlegende Fehler:

1. Die Arbeitsmethoden der Wissenschaft wurde bewusst auf die Erfordernisse zur Erforschung der Materie abgestimmt - diese Methode wird heute immer noch unbewusst weiterbenutzt und ausgedehnt auf Bereiche, welche nicht unbedingt etwas mit Materie zu tun hat.

2. Aus den Tatsache von Punkt 1 kann man schliessen, dass man nur mit der Materie umgehe und nur diese messen kann, dass es ausserhalb der Materie nichts anderes geben kann.

Diesen Teufelskreis kann man nur durchbrechen, wenn man bereit ist, die Beschränktheit der eigenen Methode zu erkennen oder aber den nichtmateriellen Bereich mit adäquaten, dem wissenschaftlichen Denken mit ungewohnten Methoden zu begegnen.


Für einen solchen Schritt scheint nun die Zeit reif zu sein, denn allerorts mehren sich die Stimmen, welche den Alleinvertretungsanspruch in Sachen Wirklichkeit nicht länger der Wissenschaft zubilligen zu wollen. Die Gründe, die einen solchen Schritt gerechtfertigt erscheinen lassen, mögen u.a. in folgenden Fragen liegen:

Hat die Wissenschaft trotz der unbezweifelbaren Erfolgen auf technischem Gebieten die Menscheit glücklicher gemacht?
Kann die Wissenschaft dem Menschen bei der Lösung seiner Probleme helfen?
Kann sie ihm seine innersten Fragen, die sein "Mensch sein" betreffen, beantworten?
Hat die Entwicklung des menschlichen Bewustseins Schritt gehalten mit der äusseren technischen Entwicklung?


Die Antworten auf diese Fragen sind eindeutig und erschütternd - Erfolge sind nicht zu entdecken!

Je mehr Hilfsmittel der Mensch entwickelt, um Zeit einzusparen, umso weniger Zeit hat er!



Das Kranksein konnte von der sog. modernen Medizin kein einziges Prozent gesenkt werden. Man sollte sich nicht durch Statistiken täuschen lassen, die den Rückgang der Infektionskrankheiten oder der Säuglingssterblichkeit nachweisen, ohne gleichzeitig aufzuführen, welche Krankheiten in dem gleichen Zeitraum zugenommen oder überhaupt erst entstanden sind.

Wir erleben eine gewaltige Zunahme der psychischen Erkrankungen, die zu unterdrücken noch nicht so gut gelungen ist, wie die so mancher somatischen Symptome.


 

Arbeit verschwindet

 
 

 

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